enercret - Klimatisierung von Gebäuden mit geothermischer Energie über Energiepfähle. Cooling and heating buildings with geothermal energy using energy piles.
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Messehalle/Eisstadion Dornbirn, Vorarlberg - A
Modernes Energiekonzept mit enercret-Energiepfahlsystem.

Architektonische Gestaltungsfreiheit, Betriebskosteneinsparung durch Zwischenspeicherung und Wiederverwendung von Abwärme waren Beweggründe zur Anwendung von enercret.
- Fertigstellung: 1998
- Besucherplätze: 8.000 (davon Sitzplätze: 3.700)
- max. Heizleistung: 800 kW
- Jahresnutzwärme der Wärmepumpe: 700.000 kWh
- Bauherr: Dornbirner Messegesellschaft MbH, Donbirn - A
- Architekt: Johannes Kaufmann, Dornbirn - A
- TGA-Planung: TB Michael Gutbrunner, Dornbirn - A
enercret-Anlage:
- enercret-Energiepfähle: 320 Stück, Durchmesser 50 cm, Länge 18 m
- Absorberleitungen: 65 km, DN 25 mm
- Erdspeicher akiviert: ca. 100.000 m3
Von der Eiserzeugung können bis zu 800 kW Überschußwärme an die Erde abgegeben werden. Solche Spitzenleistungen können kurzfristig auch für Heiz- und Kühlzwecke aktiviert werden. Das Erdreich unter der Halle wird zu einem rund 100.000 m3 großen Wärme- und Kältespeicher, der sich im Jahreszyklus regeneriert.
In Abstimmung mit dem gesamten Energiesystem kann fast die gesamte Heiz- und Kühllast der Gebäude des Messegeländes übers Jahr mit den Energiepfählen mit wenig Energieaufwand abgedeckt werden. Es sind dies vor allem der Kühl- und Heizbedarf der neuen Messehalle/Eisstadion selbst, einer Messehalle die als Tennishalle und einer anderen, die als Sporthalle zusätzlich genutzt werden. Weiters werden der Restaurationsbetrieb und die Messeverwaltung mit Energie versorgt.
Damit diese komplexe Problemstellung mit den dynamischen, thermischen Vorgängen im mehrschichten dreidimensionalen Speicher im Untergrund technisch einwandfrei gelöst werden konnte, war es unumgänglich, die Berechnungs- und Simulationssoftware TRNSPILE/TRNSSLAB bei der Dimensionierung und Planung der Anlage zu verwenden.
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