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In Pfähle oder andere Fundamentbauwerke werden Kunststoffrohre DN 20/2.0 bzw. 25/2.3 eingelegt, in denen in geschlossenen Kreisläufen die Absorptionsflüssigkeit zirkuliert und die Energie in die Gebäudetechnik-Zentrale transportiert wird. Diese Flüssigkeit kann unter bestimmten Voraussetzungen Wasser oder Sole sein. Die Rohrsysteme werden entweder auf der Baustelle oder im Herstellerwerk in die Armierungskörbe eingebunden. Die Abstände der Rohrleitungen ergeben sich aus der Berechnung über die Energienutzung; die Dimension und Länge der Rohrsysteme ergeben sich aus der hydraulischen Berechnung. In der Regel soll ein Rohrkreis (Wasserkreis) vom Verteilerbalken bis zum Sammelbalken 150 bis 300 m betragen. Rohrverbindungen werden meistens mittels Elektro-Schweißmuffen hergestellt. Die mit den Rohren belegten Armierungsteile werden dann in die vom Statiker festgelegte Lage gebracht und mit Beton vergossen.
Die einzelnen Rohrkreise werden anschließend über Verbindungsleitungen an den Verteiler angeschlossen. Die Verlegung dieser Leitungen erfolgt vorwiegend unter der Bodenplatte und an den erdberührten Außenwänden eines Gebäudes. Die Arbeiten werden meist in Abschnitten durchgeführt, da die Untergeschoß-Wände zur Montage der Verbindungsleitungen fertig erstellt sein müssen. Der Verteilerschacht soll über dem Grundwasserspiegel liegen und, wenn möglich, beim Technikraum angeordnet sein. Der Verteiler besteht aus einem Vor- und Rücklaufsammler, an welchen die Rohrkreise angeschlossen werden.
In vielen Fällen ist es zweckmäßig, Unterverteiler vorzusehen bzw. Ringleitungen nach dem Tichelmannverfahren zu planen. Dies hängt von der Form und Größe des Bauvorhabens ab. Während der gesamten Arbeiten stehen die Rohrkreise unter 6 bar Druck, damit deren Dichtheit immer kontrolliert werden kann. Vor und nach den Betonierarbeiten werden die Drücke geprüft und protokollarisch festgehalten.
Weitere Informationen (PDF-Dokument) zur Systembeschreibung finden Sie hier * ). |
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