enercret - Klimatisierung von Gebäuden mit geothermischer Energie über Energiepfähle. Cooling and heating buildings with geothermal energy using energy piles.
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Allgemeines
Aufgrund der Komplexität der Planungsabläufe müssen bereits beim Beginn der Planung für ein Bauwerk neben dem Architekten auch der Geologe (Baugrunduntersuchung), der Statiker und der Energieplaner mitwirken.

Da diese neuen Technologien Einfluss auf die Gestaltung des Gebäudes, die Fundierung und das klimatechnische Konzept haben und bereits in den Fundamenten Anlagekomponenten eingelegt werden, ist die frühzeitige Beteiligung der entsprechenden Planer unbedingt erforderlich. Der fachgerechte Einbau einer enercret-Anlage beeinträchtigt die Tragfähigkeit der Gebäudefundamente nicht.

Weitere Informationen (PDF-Dokument) zur Planung finden Sie hier * ).
Fragebögen
Zur Grundlagenerhebung für die Simulation, Berechnung und Planung einer enercret-Anlage stehen 2 Fragebögen zur Verfügung.
Im Fragebogen 1 sind die für eine Planung erforderlichen und oben beschriebenen Parameter zusammengefasst. Weiters werden die wesentlichsten Planunterlagen, welche über Fundierung, Untergeschosse und Lage der Technikzentrale Auskunft geben, abgefragt.
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Der Fragebogen 2 betrifft den Energie-Fachplaner. Diese Angaben sind zur Abstimmung des im Untergrund vorhandenen Energiepotentials mit den Jahresheiz- und -kühllastprofilen und dem Spitzenbedarf des Gebäudes erforderlich.
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Mit den Angaben der Fragebögen 1 + 2 und ergänzenden Angaben aus dem Entwurf kann die enercret-Anlage mit der eigenen Software TRNSPILE/TRNSSLAB berechnet. Die Angaben der Fragebögen dienen auch zur Ermittlung der Wirtschaftlichkeit.
Simulation
Mit der Simulationssoftware TRNSPILE/TRNSLAB erfolgen folgende Ermittlungen:
Vergleichende Berechnung der stationären Temperaturfelder sowie der Wärmeflüsse für ausgewählte Fundierungselemente (Bodenplatten, Stahlbeton-Fertigteilpfahl, Ortbetonpfahl, Schlitzwand) mit einem Finite-Elemente-Programm.
Identifikation optimaler Rohrkonfigurationen für verschiedene Erdreichparameter im Hinblick auf Heiz- bzw. Kühlleistung.
Mit der Dokumentation der Ergebnisse der stationären Finite-Elemente Rechnungen (Temperaturfelder und Wärmeflüsse) sowie des dynamischen Vergleichs der optimierten Pfahlkonfiguration (Temperaturen und Leistungen für ausgewählte Zeiträume sowie kumulierte Jahressummen der Heiz- bzw. Kühlenergie).
Berechnung der Investitionskosten des Systems.
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