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Bei Bohrpfählen und Ortbeton-Rammpfählen werden die Rohrsysteme vor dem Einbau der Armierungskörbe in diese auf der Innenseite eingebunden. Die Vor- und Rücklaufleitungen im Bereich des Pfahlkopfs werden mit Manometer und Kugelhahn versehen. Die Register werden mit 6 bar Druck beaufschlagt. Der Druck wird während den Einbau- und Betonierarbeiten belassen. Rohrenden mit Manometer und Kugelhahn können mittels PVC-Rohr geschützt werden, damit sie während der Bauarbeiten nicht beschädigt werden. Bei den Betonierarbeiten ist ganz besonders zu beachten, daß das Betoneinfüllrohr aus Stahl bei dessen Einführung in den Armierungskorb im Bohrloch die Rohrleitungen nicht beschädigt. Bei Schneckenbohrpfählen können die an die Armierungskörbe befestigten Rohrregister mit der Armierung eingepreßt oder einfibriert werden. Die Rohre sind entsprechend gut zu befestigen und bei den unteren Schlaufen durch einen eingeschweißten Ring zu sichern.
Bei mixed-in place Pfählen, welche mit einem Armierungskorb versehen werden, ist die Einbringung der Rohrregister über den Armierungskorb ähnlich wie bei Schneckenbohrpfählen möglich. |
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Diese Pfähle werden im Werk mit den HDPE-Rohren belegt, wobei die Rohre an der Innenseite des Armierungskorbes befestigt werden. Damit die Rohrregister über die Anbindeleitungen an den Verteiler/Sammler angeschlossen werden können, werden im Bereich des Pfahlkopfs Styroporkörper eingelegt, welche nach der Rammung entfernt werden. Diese Öffnungen ermöglichen die Freilegung der Rohre, sodaß diese mittels Schweißmuffen mit den Anbindeleitungen verbunden werden können. |
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In Stahlbeton-Hohlpfählen und Micro-Pfählen können vor dem Einbringen des Betons bzw. der Verpressarbeiten zwei Rohrschlaufen (4 Rohre) ähnlich den Erdsonden eingefädelt werden. Voraussetzung ist jedoch ein Innendurchmesser der Rohre von mind. 120 mm. |
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Alle Pfahlwandarten sind für die geothermische Nutzung geeignet. Voraussetzung ist das Vorhandensein eines Armierungskorbes im Pfahl. In der Regel werden Pfähle mit entsprechenden Abständen belegt, da eine gegenseitige Beeinflussung die Leistung reduziert. Bei mixed-in-place Wänden ist die Voraussetzung, daß Armierungskörbe verwendet werden. Im Bereich der Einbindetiefe der Wand ist eine beidseitige Nutzung möglich, im Bereich der Untergeschoßwände des Gebäudes lediglich die der Erde zugewandte Seite. Wenn die Pfahlwand mit Ankern versehen wird, ist deren Lage mit den Rohrinstallationen der Absorberanlage zu koordinieren. |
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Zur geothermischen Nutzung könen die im Zweiphasen-Verfahren hergestellten Schlitzwände verwendet werden, da diese mit Armierungskörben versehen werden.
Im Einphasen-Verfahren hergestellte Schlitzwände können nur durch projekt- und bauspezifische Sonderlösungen belegt werden.
Die Abstände der Rohrinstallationen liegen zwischen 15 und 50 cm. Im Bereich der Einbindetiefe der Schlitzwand können beide Seiten belegt werden, im Bereich der Gebäudeuntergeschosse nur die der Erde zugewandten. Die Lage von Wandverankerungen ist mit den Rohrinstallationen abzustimmen. Der Einbau und Schutz der Rohrinstallationen erfolgt ähnlich wie bei den Pfählen. |
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Die Belegung erfolgt in der Regel in der Sauberkeitsschicht unterhalb des Fundamentes mit Rohrabständen von 20 bis 40 cm. Eine geothermische Nutzung muß genau untersucht werden, da das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein einer Isolierung die Leistung stark beeinflußt. |
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